Christenverfolgung

Warum verlassen Christen das Heilige Land?

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Menschen, die reflexhaft die falsche Seite für kriminelle Taten verantwortlich machen, sind entweder falsch unterrichtet oder arglistig. / Die traurige Wahrheit ist: In den Palästinensergebeiten werden Christen gezwungen wie Dhimmis zu leben – Bürger zweiter Klasse, die hauptsächlich wegen des Schutzgeldes überleben, das sie für ihre tägliche Sicherheit zu zahlen gezwungen sind. Diese kaum tolerierten Bürger leben nur aufgrund der Laune und zum Vergnügen er herrschenden muslimischen Mehrheit. Zur muslimisch-arabischen Diskriminierung von Nichtmuslimen gehört wirtschaftlich und sozial von Vorurteilen bestimmtes Verhalten, das es christlichen Arabern schwierig bis unmöglich macht ein profitables Geschäft zu führen oder ihre Familien voll in die Gesellschaft zu integrieren.
  • Für Katholiken ist es außerdem angebracht, wenn sie bei der Obrigkeit im Vatikan das Thema von Twals fortgesetzter Darstellung des Glaubens im Heiligen Land aufbringen: Dient er zuvorderts Gott oder Menschen?

Niemand, der guten Willens ist, insbesondere Katholiken, will ein prominentes Mitglied seines Glaubens beschuldigen vorsätzlich die Unwahrheit zu sagen. Im palästinensischen öffentlichen Narrativ ist die Wahrheit selten zu finden. Aber im Fall der aktuellen Wiederholung von Vater Fouad Twal, dem Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, mit der er Israel fälschlich für die anhaltende Flut palästinensischer Gewalt gegen israelische Zivilisten verantwortlich macht, erscheint es aufgrund seiner durchgängigen Bilanz undifferenzierter Kritik an Israel sicher, dass er von politischer Einseitigkeit motiviert ist.

Twal verkündete, dass Israels behauptete „Besetzung“ des „arabischen Palästina“ die Ursache der mörderischen Gewalt arabischer Attentäter ist, von der israelische Zivilisten heimgesucht werden – wobei er offenbar „vergisst“, dass die Juden seit fast 4.000 Jahren in der Region gelebt haben. Er vergaß offenbar auch, dass die Führer die palästinensischen Autonomiebehörde (PA) solche „Widerstandsakte“ seit dem Herbst 2014 verherrlichen. Wie kann Twal die Realität ignorieren, dass palästinensische Medien diese Messeranschläge als „glorreiche Heldentaten“ verherrlichen? In palästinensischen Schulen werden diese Angreifer sogar als Helden bejubelt.

Auch klare Lügen sind Teil der Propagandakampagnen von PA und Hamas. PA-Führer Mahmud Abbas hat zum Beispiel behauptet, dass ein palästinensischer Junge, den ein Auto erfasste, nachdem er auf ein israelisches Kind einstach, von israelischen Soldaten hingerichtet wurde, als hinlänglich bekannt war, dass der Täter lebte und in einem israelischen Krankenhaus versorgt wurde.

Twals Standpunkt ist einer, der von ideologischer Loyalität einer politischen Sache gegenüber getrieben zu sein scheint, statt der eines Hirten, der sich um die spirituellen Bedürfnisse seiner Herde kümmert. Selbst wenn Twal mit den rein körperlichen Bedürfnissen seiner Gläubigen beschäftigt wäre, müsste man glauben, dass er sich auf das wirklich vorrangige Anliegen seiner katholischen Gemeinden im Heiligen Land konzentrieren dürfte – Sicherheit. Twal „vergisst“ auch den fundamentalen Grund für die zunehmende Abwanderung von Christen aus Palästinensergebieten: Der Hauptgrund für dieses Negativmuster ist islamische Intoleranz gegenüber religiösen Minderheiten, nicht die israelische Besatzung arabisch-palästinensischer Gebiete.

Twal wird in Verlegenheit kommen, will er viele palästinensische Christen finden, die bereit sind Israel oder das Handeln des Personals der israelischen Verteidigungskräfte (IDF) als Ursache der christliche Auswanderung zu bezichtigen. Viele haben bereits mit ihren Füßen abgestimmt, indem sie sich in Israel niederließen, wo sie ihren Glauben ohne Einschränkungen frei leben können. Tausende Katholiken arbeiten heute in Israel, wo sie völlige Religionsfreiheit genießen. Man muss sich nur ansehen, wie schwer es ist bei Sonntagsmessen in den vollgestopften katholischen Kirchen von Tel Aviv einen Sitzplatz zu finden.

Die traurige Wahrheit ist: In den Palästinensergebeiten werden Christen gezwungen wie Dhimmis zu leben – Bürger zweiter Klasse, die hauptsächlich wegen des Schutzgeldes überleben, das sie für ihre tägliche Sicherheit zu zahlen gezwungen sind. Diese kaum tolerierten Bürger leben nur aufgrund der Laune und zum Vergnügen er herrschenden muslimischen Mehrheit.[1] Zur muslimisch-arabischen Diskriminierung von Nichtmuslimen gehört wirtschaftlich und sozial von Vorurteilen bestimmtes Verhalten, das es christlichen Arabern schwierig bis unmöglich macht ein profitables Geschäft zu führen oder ihre Familien voll in die Gesellschaft zu integrieren. Warum hat Twal als Präsident der Versammlung der katholischen Ordinarien im Heiligen Land sich nicht verpflichtet gefühlt diesen Sachverhalt der Intoleranz poltischer islamischer Extremisten öffentlich zu verurteilen? Tut Twal das nicht, dann zeigt sich, dass er seine Rolle als Hüter der Rechte der katholischen Christen im Heiligen Land gefährdet. Folglich wird die israelische Regierung sich seinen legitimen Bedenken wie der Verunstaltung von Kircheneigentum durch antichristliche jüdische Jugendliche gegenüber vermutlich weniger interessiert zeigen.

Für Katholiken ist es außerdem angebracht, wenn sie bei der Obrigkeit im Vatikan das Thema von Twals fortgesetzter Darstellung des Glaubens im Heiligen Land aufbringen. Die Beispiele betreffen Twal selbst, was helfen dürfte, dass Katholiken erkennen, wem Twal zuvorderst dient: Gott oder Menschen. Es gab keinerlei Hinweise auf Dankbarkeit seitens Twal, nachdem IDF-Personal ihn vor einem johlenden Mob muslimischer Palästinenser rettete, die letztes Jahr Weihnachten sein Auto auf dem Weg nach Bethlehem mit Felsbrocken bewarfen. Und es gibt keine Anerkennung von seiner Seite, dass der Grund dafür, dass diese christlichen heiligen Stätten für Pilger sicher sind, damit sie dorthin gehen und beten können, darin besteht, dass der Staat Israel sich geschützt, nicht aber die palästinensische Autonomiebehörde. Wir müssen lediglich beobachten, wie christliche heilige Stätten überall im Nahen Osten zerstört werden, um zu erkennen, dass es ohne den Schutz der heiligen Stätten in Jerusalem und Bethlehem durch Israel irgendwann keine christlichen heiligen Stätten mehr geben würde. Punkt.

Vater Fouad Twal, der Lateinische Patriarch von Jerusalem (rechts), verleumdet durchgehend Israel, dessen Soldaten ihn retteten, als er im Dezember 2015 von Felsbrocken werfenden muslimischen Palästinensern auf dem Weg nach Bethlehem angegriffen wurde. Im Bild links: Muslimische Palästinenser in der Gegend von Bethlehem, unter ihnen Männer in Weihnachtsmann-Kostümen; sie warfen am 18. Dezember 2015 Steine auf israelische Soldaten, während sie „Allahu Akbar“ brüllten.

Es gibt viele weitere Beispiele dafür, dass christliche Leiter die Pflicht haben israelischem Sicherheitspersonal öffentlich zu danken. Zum Beispiel während der Besetzung der Geburtskirche in Bethlehem im Jahr 2002 durch mehr als 200 bewaffnete palästinensische Terroristen in der heute von Muslimen dominierten Stadt Bethlehem; IDF-Soldaten hielten sich eindrucksvoll zurück, statt zu riskieren die Christen heilige Stätte zu beschädigen. Nach 39 Tagen Besetzung dieses heiligen Ortes gab die israelische Regierung den Wünschen des Vatikan nach und erlaubte den Besetzern den freien Abzug aus Bethlehem.Nach dem Abzug der terroristischen Besetzer aus dem Bereich und der Freilassung ihrer Geiseln wurden in der Kirche Sprengfallen gefunden. Außerdem wurde entdeckt, dass Altäre, religiöse Gegenstände und Möbel durch Urin, Zigarettenstummel und menschliche Exkremente verunreinigt waren.

Erst letzten Monat gab es eine Reihe von Vorfällen mit palästinensischen Terroristen in Jerusalems Damaskustor. Nach einem solchen Vorfall töteten am 14. Februar israelische Grenzpolizisten zwei Terroristen aus Nablus, die nach Jerusalem eingedrungen waren. Das Ziel der Terroristen war wahrscheinlich eine Gruppe wohlhabender amerikanischer christlicher Pilger, sie die „Happy Hour“ genossen, als sie in der Lobby des Pilgerkomplexes Notre Dame umhergingen und sich der Gefahr der kurzen Distanz zu ihnen nicht bewusst waren.

Wie dankbar sind Sie, Vater Twal?

Dr. Lawrence A. Franklin war der Abteilungsleiter Iran unter Verteidigungsminister Rumsfeld. Er diente außerdem aktiv in der US Army und als Oberst der Air Force Reserve, für die er als Militärattaché an der US-Botschaft in Israel war.

Quelle