Invasion

Es ist Krieg

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Reuters

Am Morgen des 22. März 2016 wurde Belgien von mehreren koordinierten Nagelbomben getroffen.

Zwei zündeten am Brüsseler Flughafen vor dem Check-in vor der Sicherheitsschleuse. Ein weiterer Selbstmordattentäter schlug an der U-Bahn Station Maalbeek zu, nicht weit entfernt von den bekannten EU Gebäuden. Die Anschläge kamen einige Tage vor den christlichen Osterfeiertagen. Der Islamische Staat (IS oder ISIS) übernahm die Verantwortung für die Attentate. Mindestens 35 Menschen wurden getötet und viele wurden ernstlich verwundet. Die muslimischen Terroristen hatten Verbindungen zu militanten Muslimen in vielen Teilen Europas und dem Nahen Osten. Die Behörden standen vor Schwierigkeiten einige der Terroristen zu erfassen, teilweise auch deshalb, weil sie eine weitverbreitete Sympathie und Unterstützung in gewissen muslimischen Gemeinschaften genießen.

Von Fjordman

Brüssel ist nicht nur die Hauptstadt von Belgien. Es ist auch die Hauptstadt der Europäischen Union (EU) und dort befindet sich das Hauptquartier des westlichen Verteidigungsbündnisses NATO. Schon deshalb ist es ein symbolisches Ziel. Die Stadt beherbergt eine große muslimische Population. In berüchtigten Stadtbezirken wie Molenbeek, haben die radikalen Muslime Verbindungen zu internationalen Dschihadisten Netzwerken. Belgien hat mehr Dschihadisten im pro Kopf Verhältnis zu seiner Bevölkerung als jedes andere westeuropäische Land. Am 24. Mai 2014 hatte ein Schütze vier Menschen im jüdischen Museum von Belgien in Brüssel erschossen.

Nach den Brüsseler Bombenattentaten warnte das amerikanische Außenministerium seine Bürger vor einem „potentiellen Risiko“, wenn man nach Europa reist. Eine Aussage lautete, dass Terrorgruppen „Attentate in ganz Europa planten, insbesondere auf Sportveranstaltungen, Touristenattraktionen, Restaurants und öffentlichen Verkehrsmitteln.“

Europa wird immer mehr wie Israel, mit andauerndem islamischen Terrordrohungen im täglichen Leben. Als ich in den Jahren 2002 und 2003 im Nahen Osten arbeitete, auf einer zivilen Beobachtungsmission des Temporary International Presence in Hebron (TIPH), befürchtete ich, aus den dort gewonnenen Erfahrungen, dass dies auch in Europa passieren könnte. Ich hatte auch Arabisch an der American University in Kairo studiert. Während der Terrorattentate am 11. September 2001 in den USA lebte ich in Ägypten, was ziemlich interessant war.

Bei dem Selbstmordattentat auf dem Mike’s Place wurden 3 Zivilisten getötet und 50 wurden an der wunderschönen Strandpromenade von Tel Aviv am 30. April 2003 verletzt. Ich war dort an jenem Tag und hatte ein paar Minuten zuvor ganz in der Nähe jenes Ortes gesessen. Dieses Ereignis machte einen tieferen Eindruck auf mich als andere Terrorattentate in dieser Region. Und zwar deshalb, weil es von Muslimen mit britischem Pass ausgeführt wurde, nicht von palästinensischen Arabern vor Ort. Ich erinnere mich, dass ich dachte, dass die muslimischen Terroristen, die heute Israel getroffen hatten, schon Morgen ihre dschihadistischen Operationen auf Europa ausweiten könnten. Genau das passierte dann kurz danach. Islamische Terroristen verübten Attentate mit vielen Opfern in Madrid und London. Die Bombenattentate am 11. März 2004 in Madrid und am 7. Juli 2005 in London hatten Zivilisten in öffentlichen Verkehrsmitteln zum Ziel.

2015 war ein turbulentes Jahr. Islamische Terroristen verübten in verschiedenen Teilen der Welt Attentate. Mehr als 60 Menschen, die meisten von ihnen waren Touristen aus Europa, wurden in Tunis und Sousse bei einem dschihadistischen Massaker brutal ermordet. Aufgrund der Instabilität in der Region nehmen derzeit viele Europäer Abstand davon in Länder wie Tunesien, Ägypten oder sogar in die Türkei zu reisen. Das Problem ist, dass nun überall in Westeuropa nahöstliche Ghettos existieren. Die Europäer müssen gar nicht mehr in die islamische Welt reisen, um dem islamischen Terror ausgesetzt zu sein. Als direktes Ergebnis der muslimischen Migration ist die islamische Bedrohung durch Terror derzeit in London, Paris, Berlin, Wien, Barcelona, Rom oder Stockholm groß.

Am 14./15. Februar 2015 ermordete ein dänischer Staatsbürger mit palästinensisch-arabischen Wurzeln in Kopenhagen zwei Menschen und verletzte weitere Menschen. Der schwedische Künstler Lars Vilks, der Mohammed Karikaturen gezeichnet hatte, war möglicherweise das Ziel des ersten Attentats gewesen. Bei seinem zweiten Attentat tötete er einen Wachmann vor einer Synagoge. Ein Jahr später kam heraus, dass der Terrorist Omar eine Ausgabe des Korans bei sich hatte als er mordete. Auch hatte er im Internet nach den Adressen einiger Islamkritiker gesucht.

Am Abend des 13. November 2015 fanden in Paris eine Reihe koordinierter und extrem brutaler Terrorattentate statt. Dieses Mal hatten die militanten Muslime keine satirischen Cartoonisten im Visier, wie beim Charlie Hebdo Massaker im Januar 2015. Sie schlugen in Cafés und Restaurants zu, einer Konzerthalle und einem Fußballstadion. Mit anderen Worten, überall an öffentlichen Orten.

Das russische Passagierflugzeug Metrojet Flug 9268 explodierte über der Sinai Halbinsel am 31. Oktober 2015. 224 Menschen wurden getötet. Jihadisten, die sich loyal gegenüber dem Islamischen Staat erklärten, übernahmen die Verantwortung für das was später als Terrorattentat bezeichnet wurde. Im Zusammenhang mit den Attentaten in Paris, wo 130 Menschen getötet wurden und den Attentaten in Brüssel, war der Islamische Staat für den Mord an fast 400 Europäern in weniger als 5 Monaten verantwortlich. Zwischen dem 31. Oktober 2015 und dem 22. März 2016 wurden Europäer durch islamische Terroristen in einer Anzahl ermordet, die pro Jahr hochgerechnet eintausend entspricht. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass die gegenwärtige Dschihad Welle aufhören wird. Im Gegenteil, sie könnte noch weiter ansteigen. Islamische Terrorattentate gegen Europäer scheinen sich in Frequenz und Intensität zu intensivieren. Wann wird die Todesrate Eintausend erreicht haben? Manche Beobachter fürchten, dass dies nur eine Frage der Zeit ist.

Die Terrorismusexpertin Jill Bellamy konstatierte dass „Dies ein Krieg [ist] und es wird in Europa tausende Tote geben. Dies ist nur der Anfang. In fünf Jahren werden wir zurückblicken auf die Attentate von Paris und Brüssel und erkennen, dass es erst der Anfang war.“ Bellamy spekulierte, dass der Amsterdamer Flughafen Schiphol ein weiteres zukünftiges Ziel für Dschihadisten sein könnte. „Die Holländer glauben, sie könnten die muslimischen Gemeinschaften ruhig stellen indem sie Dinge tun, wie Geert Wilders vor Gericht zu stellen. Das ist ein ziemlich naiver und gefährlicher Ansatz.“

Der Erste Weltkrieg war ein fürchterlicher Krieg. Auf die ein oder andere Weise hat sich Europa ein Jahrhundert danach noch nicht ganz davon erholt. Aber damals wusste man im Allgemeinen wo die Frontlinie verlief. Das ist heute nicht mehr der Fall. Sie verläuft möglicherweise hinter jedem Bus, jeder Polizeiwache, jedem Flughafen, jeder Kirche, jeder Synagoge, jedem Café, Restaurant, Museum, Zug, Fabrik, Parlamentsgebäude, Schule oder Büro. Unsere gesamte Gesellschaft befindet sich im Belagerungszustand.

Nach den vielen islamischen Terrorattentaten in Europa in den Jahren 2015 und 2016 haben einige westliche Politiker festgestellt, dass wir uns in einem „Krieg“ befinden. Ja, das tun wir. Aber mit wem befinden wir uns im Krieg? Ist es beabsichtigt dass wir gegen einen Feind Krieg führen sollen, den wir noch nicht einmal benennen dürfen?

Die Ursache dieser Situation ist sehr einfach. Die Masseneinwanderung im Allgemeinen und die muslimische Migration im Besonderen. Vor 50 Jahren hatte Europa dieses Problem noch nicht. Die östliche Hälfte Europas, die noch nicht von muslimischer Migration betroffen ist, hat diese Probleme heute auch nicht. Alle die, die die muslimische Migration gefördert oder akzeptiert haben sind verantwortlich dafür, das ganze Stadtbezirke erschaffen wurden, voller Menschen, die Pläne schmieden, um uns zu töten. Und dennoch machen sie immer weiter.

Mittlerweile haben sich die EU Eliten aufgrund des massiven Zustroms illegaler Migranten nach Europa der türkischen Erpressung gebeugt. Sie wollen fast 80 Millionen Muslimen in der Türkei freien Zugang ohne Visum zu Europa gewähren. In einer Situation, in der die Sicherheitskräfte die vielen militanten Muslime, die schon hier sind, nicht mehr kontrollieren können, ist dies ein Verbrechen. Die EU ist nicht mehr nur eine korrupte und sinnlose Organisation, sie ist eine aktiv bösartige Organisation.

Ich gebe zu, dass ich nach den Attentaten in Brüssel erschöpft bin. Ich weiß, dass ich nicht der einzige bin, der sich so fühlt. Es ist ermüdend die militanten Muslime zu beobachten, die immer und immer wieder Europäer ermorden. Und vor allem ist es extrem ermüdend sich die vorhersehbaren Lügen und Entschuldigungen der westlichen Politiker und Massenmedien anzuhören. Uns wird immer gesagt, dass diese Attentate nichts mit dem Islam zu tun haben, der eine Religion des Friedens ist. Diejenigen, die es wagen einzuwerfen, dass die sich wiederholenden Terrorattentate durch die islamische Kultur verursacht werden, werden als böse Rassisten und Rechtsextremisten bezeichnet.

Große Teile des Nahen Ostens und Nordafrikas befinden sich in einem Zustand des Aufruhrs. Es gibt nur wenige Anzeichen, dass sich die Situation in der nahen Zukunft verbessern könnte. Insbesondere deshalb nicht, weil religiöser Fanatismus auch durch eine massive und unhaltbare Bevölkerungsexplosion in der islamischen Welt und Afrika angeheizt wird. In aller Wahrscheinlichkeit wird die Dschihadwelle noch viele weitere Jahre weiter gehen. Sie wird auch weiter nach Europa und in die westliche Welt herüberschwappen zusammen mit dem anhaltenden Migrationsdruck auf Europa aus dem Süden. Dieses Szenario ist sehr gefährlich. Es hat das Potential noch viel weitreichendere Konflikte auszulösen. Vielleicht interne Bürgerkonflikte in vielen europäischen Ländern.

Zur Zeit befinden wir uns in einem Prozess des Verlustes unserer Freiheiten und einer effektiven Kontrolle unserer Gesellschaften. Es ist der schiere Wahnsinn die muslimische Migration weiter fortzusetzen in einer Situation, in der militante Muslime aktiv Krieg gegen uns führen in unseren eigenen Städten. Die westlichen Politiker, die eine solche Politik befürworten, sind zumindest krimineller Fahrlässigkeit schuldig. Sie müssen von den Machtpositionen entfernt und durch Menschen ersetzt werden, die langfristig die Interessen unserer Länder schützen.


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