Invasion

Die brutale Wahrheit: Sie sind keine ECHTEN Flüchtlinge!

Quelle – 27. Mai 2016

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Die tragische wie brutale Wahrheit: Sie sind keine ECHTEN Flüchtlinge! Auch wenn viele tragischerweise ertrinken versuchen noch immer tausende Wirtschaftsmigranten nach Europa zu kommen.

Was auch immer David Cameron und die anderen europäischen Führer uns erzählen, der enorme einseitige Fluss an Migranten in den Westen verändert Europa unwiederrufbar und für immer.

Alleine letzte Woche wurden vor Lybiens Küste zwölftausend Migranten von Schmugglerbooten gerettet, die auf dem Weg nach Italien waren. Und mehr – vielleicht Millionen mehr – die aus dem Mittleren Osten, aus Afrika und Südasien kommen werden sich bald auf den Weg machen.

Seit mehr als 15 Jahren berichte ich nun über den stetigen Fluss an Migranten, die sich nach Europa aufmachen. In Ländern überall auf dem Kontinent habe ich mit jenen gesprochen, die tausende Kilometer reisten und habe nie aufgehört beeindruckt zu sein, von deren Widerstandskraft und Wille, ein besseres Leben zu finden.

Ich habe tögliche Tragödien miterlebt, als Migranten sich über das gefährliche Meer auf den Weg machten, Verzweiflung und Enttäuschung erlebt, als ihre Hoffnungen sich in Luft aufgelöst hatten und die Wut der Europäer erlebt, die fühlen, wie ihre Länder und Kulturen bedroht werden durch diese Welle der Ankömmlinge.

Diese Wohe aber, am Kai des schönen Porto Empedolce in Sizilien, habe ich eine Szene erlebt, die mich mehr als alles andere überzeugt hat, dass die Explosion der Migration völlig außer Kontrolle ist.

Ich sah wie 540 Syrer, Libyer und Marokkaner aus dem Meer von einem italienischen Kriegsschiff kamen, das sie aus dem Meer rausfischte, als ihr Boot in ein neues Leben auf dem Mittelmeer kenterte.

Als sie nun den Steg lang liefen winkten sie in die Kameras der wartenden Fernsehcrews, der internationalen Hilfsarbtieter, UN Beamten, der Polizei und der Rotkreuzärzte, als wären sie Berühmtheiten auf dem Roten Teppich des Cannes Filmfestival. Die Menge jubelte zurück und rief „Buongiorno“ und applaudierte den Ankömmlingen, als sie das Land betraten.

Es lag eine surreale Karnevalsatmosphäre in der Luft, dass es fast unmöglich war zu verstehen, dass nur Stunden zuvor diese lächelnden Migranten in einen Kampf um Leben oder Tod verwickelt waren. Oder, dass sie nur deswegen in Italien waren, weil sie Schmuggler bezahlten, die nun in Libyen reich werden, um sich einen Platz auf einem wackligen Holzkahn zu ergattern, um illegal nach Europa zu reisen, wo sie nun mit offenen Armen empfangen werden.

Sich an die Planken klammernd sank ihr Boot nachdem bereits 240 Passagiere von Bord geholt wurden und mit einem italienischen Kriegsschiff in Sicherheit gebracht wurden.

Die verbleibenden 300 Passagiere brachen in Panik aus und rannten alle an eine Seite des Gefährts und brachten es zum kippen. Nur mit äußersten Bemühungen gelang es der Marine, die eine große Zahl an Rettungsringen und Gummibooten ins Meer warf, dass nur wenige ertranken.

Auch der Kapitän des Schiffes, Francesco Lavezzo, genoss seine Runde vor den Kameras in Porto Empedolce. Er sagte, dass es eine schöne Erinnerung für ihn war, als ihn ein Migrantenmädchen mit Vorfreude anlächelte, als ihr ein weißer Teddybär von der Mannschaft seines Schiffes überreicht wurde.

Was für eine Tränendrüsengeschichte – und eine, welche eine Tragödie zuckert und davon ablenkt, dass es eine hässliche Wahrheit gibt an der ganzen Episode.

Ob es uns gefällt oder nicht, eine große Zahl der an der Küste in Sizilien ankommenden waren keine Flüchtlinge, die von Verfolgung oder Krieg wegrannten. Viele waren Wirtschaftsmigranten, die vielleicht aus diktatorisch regierten Ländern kamen, oder die im Jahr von weniger leben, als jemand im Westen pro Woche bekommt – aber diese Menschen sclüpfen nun illegal nach Europa und es werden nur wenige Fragen gestellt.

Die Atmosphäre am Hafen schien auch stark widersprüchlich. Neben der lauten Willkommensparty am Kai stand eine Reihe von Leichenwagen, um fünf Körper zu einer sizilianischen Leichenhalle zu bringen. Das waren die Migranten, die ertranken, nachdem das Boot kenterte – jene, die nicht so viel Glück hatten.

Die Leichenwagen wurden danach gleich wieder gebraucht. Ein zweites Boot voller Migranten kenterte am Tag danach und bis zu 30 ertranken dabei, während 88 andere in Sicherheit gebracht wurde.

Aber es ist nicht nur in Sizilien so. Auf der anderen Seite auf Italiens Landseite kamen gestern in Salerno mehr ald 1.000 Migranten aus Sub-Saharaafrika an, die von einem norwegischen Schiff gerettet wurden.

Sobald die Siem Pilot andockte wurden die Kranken auf Tragen zu Medizinstationen in Zelten gebracht, die am Kai aufgebaut wurden. Unter diesen gab es 173 mit Krätze.

Die Ankömmlinge, darunter dutzende schwangere Frauen und mindestens 107 Kinder, viele davon an Teddybären geklammert reihten sich dann bei den Einwanderungsbeamten auf für Fotos, und um die Registierungsformulare auszufüllen.

Die Beamten sagten, die Migranten kämen aus 20 Ländern, überwiegend sub-Sahara, darunter Nigeria, Mali, Kamerun, Somalia, Gambia, und Senegal. Sie brachen Dienstag Nacht in einem Beiboot im libyschen Sabratha auf.

Was unumstösslich wikt an der größten Migrationskrise in Europa seit dem zweiten Weltkrieg ist die außergewöhnliche Zahl an Menschen, die bereit sind ihre Leben zu riskieren und selbst das ihrer Kinder, um in den Westen zu gelangen.

Ja, die Risiken sind groß, aber sie verstehen, dass die Wahrscheinlichkeit eines Überlebens für sie sprechen und die gierigen Menschenschmuggler in Libyen verlocken sie dazu, indem sie ihnen genau das sagen. Und es gibt auch ein offizielles Sicherheitsnetz: Unter EU Regeln haben die Mitgliedsländer die Pflicht, ihre Marine zu schicken, um jeden zu retten, der in ihren Gewässern in Seenot gerät.

Diese Rettungsschiffe sind nichts anderes als ein Magnet für noch mehr Migranten. Sie wissen, dass wenn sie italienische Gewässer erreichen, dann werden sie sehr wahrscheinlich überleben und an ihr Ziel gebracht, selbst wenn das Schmuggelboot, in dem sie sich aufmachen es nicht so weit bringt.

Was sicher ist, ist dass einige von jenen, die diese Woche nach Porto Empedolce in Sicherheit gebracht wurden, innerhalb von Wochen aus Italien verschwanden. Sie spazieren ganz einfach aus den Migrantenzentren heraus, nachdem sie eine warme Mahlzeit und eine heisse Dusche hatten.

Letztes Jahr haben erstaunliche 47% der 153.000 Mirganten, die im Land ankamen nicht einmal versucht, Asyl zu beantragen. Viele rannten weg und reisten nach Nordeuropa, um ihr Gück im prosperierenden Großbritannien, Deutschland oder Schweden zu versuchen. Natürlich blieben einige in Italien. Inmitten der wirtschaftlichen Turbulenzen war das Land aber dazu gezwungen, die Gastfreundschaft stark einzuschränken.

Lettes Jahr musste Italien die meisten Wohnungen für Migranten zu Verfügung stellen mit 67.000. Diesen März stieg die Zahl bereits auf 106.000.

Eine steigende Anzahl von ihnen sind unbegleitete Jugendliche, die unter 18 sind. Sie wurden als Vorhut von ihren Familien geschickt, die hoffen, ihnen eines Tages nachkommen zu können.

Jeder Migrant, ob Grossmutter, ein junger Mann der nach Arbeit sucht, oder ein Baby, das ein weiteres Maul zu stopfen ist, ein weiterer Mensch, der bekleidet werden will, der ein Bett braucht zum schlafen. Kein wunder, dass Italien unter der Belastung stöhnt.

Die EU Außenamtsleiterin Federica Mogherini schätzt, dass momentan mehr als eine Million Migranten in Libyen wartet, um in den löchrigen Booten der Schmuggler Europa zu erreichen. Migrationsexperten meinen, die wahre Anzahal könnte doppelt so hoch liegen.

Die anderen Wege ins Nirwana werden nun geschlossen. Die Migrantenzahlen auf der Türkeiroute nach Griechenland über den Balkan und dann nach Nordeuropa gingen zurück durch die Grenzkontrollen und die Stacheldrahtzäune an den wenig willkommensfreudigen Grenzen von Österreich und Ungarn.

Mehr als eine Million Menschen hat Europa auf diese Weise erreicht, als Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel letztes Jahr allen syrischen Flüchtlingen  die Zuflucht anbot, die dem Bürgerkrieg und dem Horror des Islamischen Staates entkommen wollten.

Damit öffnete sie die Kiste der Pandora. Was für ein seismische Verschiebung sie in Europa verursacht hat. Unzählige haben ihr Angebot angenommen, die keine Flüchtlinge aus dem belagerten Syrien sind.

Tausende über Tausende jagen seitdem ihrem Glück hinterher, indem sie sich als Syrer ausgeben, auch wenn sie vom Balkan kommen, aus Albanien, Pakistan, Afghanistan, Marokko, Ägypten, Iran, Irak oder aus Afrika kommen.

Heute, in Sicherheit in Deutschland machen sich viele nicht einmal mehr die Mühe über ihre Herkunft zu lügen, da ihnen wegen ihrer Lügen keine Sanktionen drohen.

Letztes Jahr habe ich tatsächlich einen Syrer in Calais getroffen, einen gut gekleideten Mann, der sich in meinem Hotel eingebucht hat. Der 32 jährige war ein Bemater, der Europa erreichte, indem er aus der Türkei mit einem Schmugglerboot nach Griechenland segelte.

Als er da war reiste er per Bahn weiter nach Frankreich.

„Ich gehe nach Großbritannien,“ sagte er mir mit Gewissheit am französischen Hafen. „Ich habe die Handynummer eines Agenten hier in Calais, den ich dafür zahle, dass er mich in einem Auto auf einer Fähre nach Dover bringt. Ich warte nicht hier mit den anderen Migranten im Schlamm in den Lagern. Sie sind keine Syrer. Sie kommen aus Afrika und Afghanistan, wo es keinen Krieg gibt wie bei uns.“

Wenn man sich die neuesten Asylzahlen für Großbritannien anschaut, dann begreift man, was er sagt. Die Zahlen sprangen um mehr als ein Drittel nach oben, auf den höchsten Jahreswert seit einem Jahrzehnt, wie das nationale Statistikamt meint.

Von Jahresanfang bis März kam die größte Gruppe aus dem Iran, gefolgt von Eritrea, dem Irak, Sudan und Pakistan – alles Länder, die sicherlich Probleme haben, aber nicht die Schwierigkeiten von Syrien. Tatsächlich sind es nur 2.500 Syrer von insgesamt 34.687 Anträgen.

Libyens frührerer Diktator Oberst Gaddafi versprach dem Westen vor seiner Absetzung und Tötung 2011, dass er Europa in ein muslimisches Land verwandeln würde, wenn die EU in nicht in seiner Macht stützen würde, als er mit Aufständlern und Extremisten zu kämpfen hatte.

Er drohte damit, Schmuggler ungehindert arbeitet zu lassen – sie arbeiteten damals bereits begrenzt in Libyen – und sie den Kontinent fluten zu lassen.

Vergangenen Monat hat Frontex, die Grenzschutzbehörde der EU gewarnt, dass Terroristen Europa infiltrieren, indem sie sie als Flüchtlinge ausgeben. Sie wiesen darauf hin, dass zwei der Selbstmordattentäter der Parisanschläge vom November über Schmugglerboote aus der Türkei kamen.

Beim G7 Treffen in Japan diese Woche hat David Cameron gewarnt, dass der Islamische Staat versucht in Libyen Fuss zu fassen und versprach, dass Großbritannien ein Kriegsschiff schicken würde, um an der Libyischen Küste zu patrollieren, um die Menschenschmugglerei einzudämmen.

Aber er vergass zuzugeben, dass es seine eigene übereifrige Entscheidung war, Gaddafi zu stützen, indem er mit dem britischen Militär Libyen in eine furchterregende Anarchie stürzte, die bis heute anhält.

Ganz ehrlich, die Kanonenbootdiplomatie des Miniserpräsidenten ist oberflächliche Gestenpolitik. Der Plan, dass ein Schiff die Schmuggelboote zum umkehren bringen könnte – wo es doch so viele gibt.

Beim G7 Gipfe sagte Herr Cameron, dass die Migrationsherausforderung Zeit bräuchte für eine Lösung. Mit mehr Booten voller ehrgeiziger Passagiere, die sich täglich von Liyben aus nach Italien aufmachen ist Zeit eben das, was wir nicht haben.

Im Original: The tragic but brutal truth: They are not REAL refugees! Despite drowning tragedy thousands of economic migrants are still trying to reach Europe