Gesellschaft

Vaterlose Generation: Gesellschaft ohne Rückgrat

generation ohne vater

Linksideologische Zerstörung der Familienwerte

Familie als Rückgrat der Gesellschaft? Das war einmal. In fast allen westlichen Staaten zerbrechen die Familienstrukturen. Die Folgen sind katastrophal. Die Gesellschaft zerbricht und schrumpft.

Sie ist die Heldin des 21. Jahrhunderts: die alleinerziehende, moderne, emanzipierte, feministische Single-Mutter. Er ist der Depp und Loser des 21. Jahrhunderts: der Vater. Das ist das Klischee, das uns tagein und tagaus in den Medien vorgetragen wird. Doch die Realität der familienfeindlichen Gesellschaft ist viel bitterer und ernster. Denn die vaterlose Gesellschaft und der drastische Geburtenrückgang zerstören die Zukunft ganzer Generationen.

Überall in Europa und Amerika lässt sich derselbe Trend beobachten: Vaterlos aufgewachsene Kinder werden häufiger gewalttätig, greifen häufiger zu Drogen, sind häufiger verhaltensauffällig, begehen öfter Selbstmord und haben geringere Chancen, später ein erfolgreiches Leben zu führen und selbst eine Familie zu gründen. Unter Mädchen gibt es häufiger Teenager-Schwangerschaften, und die Neigung, vom Vater Sozialstaat abhängig zu bleiben, wächst zunehmend.

Todesschüsse und Kriminalität: Vaterlose Söhne machen Chicago unsicher

Chicago 2016. Die Kriminalität ist hoch. Junge Männer sammeln sich in Rotten. Sie sind bewaffnet. Ganze Stadtteile sind No-Go-Zonen. Die Polizei traut sich nur im Notfall dorthin. Wer mit dem Auto abends dort durchfahren muss, hält besser nicht an. Auf keinen Fall aussteigen! Sonst ist man seine Brieftasche los oder hat eine Kugel im Kopf. Schlimmstenfalls beides. Horrorszenario? Keineswegs. Das ist Realität in der größten Stadt von Illinois, im Norden der Vereinigten Staaten.

Wer in Chicago berufstätig ist, muss wegen der hohen Mieten außerhalb der Stadt wohnen. Der tägliche Arbeitsweg von den Vororten in die City führt durch Gefahrenzonen mit hoher Kriminalität. Street Gangs machen die Stadt unsicher. Es ist oftmals junge Männer, die in vaterlosen kaputten Familienverhältnissen aufgewachsen sind.

Fatherless Sons With Guns Flood the Streets of Chicago” – so fasste Liberty Voice die aktuelle Situation in Chicago zusammen. Allein am Wochenende des letzten Unabhängigkeitstages wurden in Chicago 64 Menschen angeschossen, vier wurden tödlich verwundet. In diesem Jahr hat es bereits 329 Morde gegeben.

In der Hölle der Kriminalität: „Chicago is literally on fire“

Die Behörden und Medien wissen um den Ursprung der Gewalt. Die Zahlen korrelieren auffällig mit einem wachsenden Problem der USA: Immer mehr Jungs wachsen ohne Vater auf. Es gibt keine Leitfiguren mehr, keine Vorbilder, außer die Kumpels der Street Gangs. Die Jungs wollen Gangsterrapper werden. Die Gesellschaft gibt ihnen keine anderen Perspektiven.

Viele Familien leben von Handouts, von Sozialhilfe. Die Mütter wissen manchmal nicht einmal, wer der Vater ist. Mütter mit mehreren Kindern von verschiedenen Vätern sind keine Seltenheit. Es ist zu einem Massenphänomen geworden. Kaputte Familien, kaputte Zukunft.

„Fatherless Epidemic“ – Massenhafte Vaterlosigkeit mit dramatischen Konsequenzen

Mehr als 20 Millionen Kinder wachsen in den USA ohne Vater auf. Die Zahl steigt unaufhörlich. Wie verschiedene US-Studien gezeigt haben, sind die Konsequenzen verheerend:

Kinder, die (in den USA) in vaterlosen Familien aufwachsen leben viermal so häufig in Armut. 2011 lebten 12 Prozent der Kinder in verheirateten Familien in Armut. Dagegen lebten unter den Kindern von Alleinerziehende 44 Prozent in Armut.

Nach Angaben des „U.S. Department of Health and Human Services“ sind Jugendliche aus vaterlosen Familien um ein vielfaches häufiger anfällig für Drogen- und Alkoholmissbrauch.

Kinder, die in intakten Familien aufwachsen, haben signifikant seltener Verhaltensprobleme. Kinder, die in den Haushalten unverheirateter Mütter aufwachsen zeigen häufiger aggressives Verhalten, insbesondere wenn die Mütter mehrfach ihre Lebenspartner und Liebhaber wechseln.

Die Selbstmordrate bei vaterlosen Jugendlichen ist mehr als zweimal so hoch wie bei Jugendlichen, die in intakten Familien aufgewachsen sind.

Traurige Realität in Großbritannien: Mehr als 1,8 Millionen Alleinerziehende

Wie in Amerika, so in Europa. Heirat war vorgestern. Scheidung war gestern. Heute bleibt die Frau Single und setzt ohne Vater die Kinder in die Welt. Besonders in Großbritannien ist dies zum Massenphänomen geworden. Es gibt 1,8 Millionen Haushalte mit Alleinerziehenden. Viele Mütter haben mehrere Kinder von verschiedenen Vätern.

Wie unter anderem die Daily Mail berichtete, sind von den 1,8 Millionen Single-Eltern rund 650.000 ohne Arbeitseinkommen und vollständig von Unterhaltszahlungen und Sozialhilfe abhängig. Eine Großfamilie im Hintergrund? Die sucht man vergeblich.

Auch die BBC schlug Alarm. Schon 2013 lag die Zahl der Kinder in Single-Haushalten bei drei Millionen. Rund eine Million Kinder wachsen komplett ohne Vater auf! Das heißt: Sie sehen ihre Väter selten oder nie oder wissen manchmal nicht, wer ihr Vater ist.

In Großbritannien spricht man bereits von „men deserts“ – „Männerwüsten“. In Städten wie Liverpool gibt es Stadtteile, in denen mehr als die Hälfte der Haushalte vaterlos sind. Die Kinder haben keine männlichen Rollenmodelle mehr. Die Männer fehlen in der Familie, im Kindergarten, in der Schule und im sozialen Umfeld.

Das ist nicht nur Schuld der Väter, die sich davonstehlen. Viele Väter kämpfen vergeblich vor den Familiengerichten um das Sorgerecht ihrer Kinder oder um das Umgangsrecht. Doch ihr Bemühen ist nicht selten vergeblich. Wenn die Mutter nicht will, dass das Kind Umgang mit dem Vater hat, kann sie leicht einen Weg finden, dieses durchzusetzen.

Selbst wenn die Familiengerichte sich vermehrt bemühen, den Vätern gerecht zu werden, so gehen sie von falschen Familiären Prämissen aus, die zugunsten der Frauen sind. „In 2015 it is still the case that mothers and fathers do not have equal rights”, schrieb Glen Poole in The Telegraph.

Der Vater ist zur Witzfigur verkommen

Einst war der Vater das Familienoberhaupt. Er trug die Verantwortung. Heute ist er zur medialen Witzfigur verkommen. Paradebeispiel des neuen Vaterbildes ist Homer Simpson. Ob in der Werbung, im Fernsehen, im Kino oder in der Literatur: Männer und speziell Väter sind zum Objekt despektierlicher Darstellung geworden. Mütter werden dagegen als Heldinnen dargestellt. Welche Schlussfolgerungen sollen kleine Jungs und Mädchen aus solchen Vorbildern ziehen?

Despektierliche Darstellungen von Frauen werden als diskriminierend empfunden. Es folgt der Vorwurf, gegen die „Political Correctness“ verstoßen zu haben. Doch die erniedrigenden Darstellungen von Männern und Vätern in den Medien werden als Zeitgeist gefeiert.

Furcht vor Ehe und ungewollter Vaterschaft: Männer gehen ihren eigenen Weg

Die hohe Scheidungsrate und die Tatsache, dass die Kinder meistens den Müttern zugesprochen werden und den Vätern oftmals nur das Recht zur Unterhaltspflicht bleibt, haben dazu geführt, dass immer mehr Männer aus dem System aussteigen. Sie wollen nicht heiraten, sie wollen keine Kinder, sie gehen keine festen Beziehungen mehr ein. MGTOW heißt dieses Phänomen: „Men Going Their Own Way“ – „Männer gehen ihren eigenen Weg“.

Die Gefahr, dass die Ehe wieder geschieden wird, liegt in den meisten westeuropäischen Staaten und in den USA bei durchschnittlich rund 50 Prozent. Mehr als zwei Drittel aller Scheidungen werden von Frauen initiiert. Die Männer laufen Gefahr, dass ihnen mit der Scheidung das Haus genommen, das Einkommen gepfändet, die Kinder vorenthalten werden.

Viele Jugendliche sehen die älteren Männer mit dem Scheidungs-Schicksal hadern. Warum sollen sie dieses Risiko eingehen? Welche Vorteile bringt einem jungen Mann heutzutage noch eine Ehe und Familiengründung, wenn die Gesellschaft mit aller Kraft die Wohltat der Scheidung und die heldenhaften Single-Mütter verehrt?

Die Folge: Immer mehr Männer wollen nicht mehr. „Men are otping out“, heißt es. In den USA, in Europa und selbst in Asien ist dies zum Massenphänomen geworden. In Japan werden die Beziehungs- und Familiengründungs-Verweigerer „Herbivore Men“ genannt. Das Problem ist in Japan existenziell geworden, weil die Zahl der Verweigerer so groß geworden ist, dass die Bevölkerung in atemberaubendem Tempo schrumpft. Doch die Männer wollen sich nicht beruflich für eine Familie abschuften, wenn sie am Ende mit der Scheidung alles verlieren können. Die ganze Feminismus-Debatte und Scheidungskultur mit all ihrem Männerhass hat die Welt der Ehe zu einer toxischen Gefahrenzone für Männer gemacht.

Die meisten westlichen Staaten haben inzwischen eine derart niedrige Geburtenrate erreicht, die unterhalb dessen liegt, was zur demographischen Erhaltung der Gesellschaft notwendig ist. Die Folgen sind kulturell, demographisch und wirtschaftlich auf lange Sicht verheerend.

Doch Feminist*Innen haben in Europa und in den USA immer noch ein überholtes Feindbild: das Patriarchat, das in der Realität gar nicht mehr existiert. Während die patriarchalische Kultur der muslimischen Zuwanderer als multikulturelle Bereicherung gefeiert wird, wird das vollständig dekonstruierte Mannsbild des Westens immer noch als „patriarchisch“ bezeichnet und verurteilt. Soviel Widerspruch hat es wohl selten in einer politischen Bewegung gegeben.

Fazit: Der Zerfall der Familienstrukturen und traditionellen Werte hat dramatische Konsequenzen für die Gesellschaft. Die Folgen: Verstärkte Spaltung der Gesellschaft, Kriminalität, Drogenkonsum, Bevölkerungsrückgang, wachsende Sozialausgaben, immer mehr alleinerziehende Mütter, fehlende Rollenvorbilder für junge Männer.

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