Islam

Der Patient Mohammed

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Von Bernd Gebhardt

Die Pathographie des Marburger Medizinhistorikers Professor Dr. Armin Geus ist der erste Versuch einer Synopse verschiedener Diagnosen und historisch bedingter Spekulationen über die seit den Anfängen des Islam bis heute diskutierten Krankheiten des arabischen Propheten Mohammed Ibn Abdallah (570-632).

Sie möchte den Leser in die Lage versetzen, selbst zu beurteilen, was es mit dem ›alter ego‹ dieses Religionsstifters auf sich hat, wobei zu bedenken ist, dass die Spaltung der Persönlichkeit in zwei oder mehrere Systeme etwas ganz anderes ist, als die Trennung von Kognition und Affekt, welche Halluzinationen und bizarren Wahnideen steuert. Niemand soll künftig behaupten können, man habe nicht gewußt, dass der daraus resultierende totalitäre Charakter des Islam zu einer unmittelbaren Gefahr für die kulturelle und politische Integrität der Länder Europas geworden ist

In einer Höhle des Berges Hira in der Nähe von Mekka war Mohammed im Juli 610 erstmals der Erzengel Gabriel erschienen; er befahl ihm, fortan die Botschaft Allahs öffentlich zu verkünden. Aufgewühlt und verstört fürchtete er die Last des Auftrages, dachte an Suizid und glaubte von Dämonen besessen zu sein. In Mekka hieß es, Mohammed sei verrückt geworden und müsse ärztlich behandelt werden. Der oströmische Historiker Theophanes Confessor (765-814) hingegen hielt die Offenbarungen Mohammeds für epileptische Anfälle. Obwohl man schon lange weiss, dass Epileptiker keinerlei Erinnerung daran haben, was während des Anfalls passiert, Mohammed aber sehr wohl in der Lage war, den vollen Wortlaut der ihm überbrachten Nachrichten zu wiederholen beziehungsweise zu diktieren, ist die Epilepsie als Krankheitsursache nach wie vor im Gespräch. Zeitgenössische amerikanische Neurologen gehen sogar von einer Temporallappenepilepsie aus, die bekanntlich auch mit heutigen Untersuchungsmethoden nicht immer sicher diagnostiziert werden kann.

Die Psychose Mohammeds begann nach übereinstimmendem Zeugnis seiner Umgebung nicht stürmisch, eher schleichend. Frühe Störungen zeigten sich bereits in der Jugend. Nach der nächtlichen Berufung erreichte ihn die Rede Allahs jetzt durch die Stimme Gabriels. Das Selbstverständnis des Propheten, der Liebling des Allmächtigen zu sein, und der befremdlich kollegiale Umgang mit ihm, sind das eigentliche Fundament seiner konfabulatorischen Wahneinfälle und der maßlosen Gigantomanie. So hat man auch jene Verse hinsichtlich privater Sorgen  zu verstehen, wie Eifersucht und Streit im Harem des Propheten oder die Revision früherer Offenbarungen persönliche Privilegien  betreffend. In solchen Fällen mußte er gar nicht warten bis Allah seinen Boten auf den Weg schickte, Mohammed war selbst in der Lage, rechtzeitig zu halluzinieren, was seinen Wünschen und Erwartungen entsprach, peinliche Strafen für Sündenböcke eingeschlossen.

Alle Appelle an die Vernunft werden jedoch ins Leere gehen, solange der Koran nicht als Krankengeschichte gelesen wird. Sinnvolle Islamkritik kann sich daher den Argumenten gegen die theologische Begründung moralischer Normen und göttlicher Gesetze nicht entziehen .Die monotheistischen Konfessionen verbindet das strategische Interesse, Gemeinsamkeiten zu betonen, denn die Entzauberung des Islam würde letztendlich auch die Grundlagen eigener Glaubenswahrheiten erschüttern. Trotz der spirituellen Sehnsucht nach Versöhnung der abrahamischen Religionen spielen Christen die Feindesliebe ihres Erlösers gerne gegen den menschlich fragwürdigen und gewaltbereiten »Propheten mit dem Schwert« aus, wohingegen Moslems das Dogma, Jesus von Nazareth sei die menschgewordene Selbstoffenbarung des einen Gottes als unerhörten Angriff auf die Einzigartigkeit Allahs betrachten.

Fazit: Mohammed hat über zwanzig Jahre an einer chronisch verlaufenen paranoid-halluzinatorischen Schizophrenie gelitten.

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