Islam

Der blutige Islam unserer Zeit

Handout photo of pools of blood seen near a religious Jewish text at the scene of an attack at a Jerusalem synagogue

REUTERS/Kobi Gideon/GPO

Von Nicolaus Fest

Zur Diskussion um Burka, Nikab, Kopftuch: Absehbar der Hinweis der Verteidiger, dass die Verschleierung im Koran nicht erwähnt sei, daher auch nicht als religiöses oder fundamentalistisches Zeichen verstanden werden könne. Aber auch das Hakenkreuz findet sich weder in Hitlers ‚Mein Kampf’ noch in den programmatischen Schriften von Goebbels oder Strasser. Hat es deshalb keine symbolische Bedeutung?

Pars pro toto. Generell leidet die Erörterung des Islam und seiner Vereinbarkeit mit pluralistischen Gesellschaftsmodellen an der Fixierung auf seine Quellen. Daraus entsteht das berüchtigte Suren-Pingpong der Talkshows: Ein Experte verweist auf einen Vers, der nächste auf einen anderen, der dem vorigen direkt widerspricht. So lässt sich alles begründen, und auch dessen Gegenteil.

Ergiebiger scheint der empirische Ansatz, den Islam allein an seinen Taten und seinem Wirken zu messen, also am bunten Strauß humaner, moralischer, politischer und kultureller Defizite: An der mordbereiten Verfolgung von Homosexuellen, Apostaten und Andersgläubigen; an der Abwesenheit aller grundlegenden Freiheitsrechte in islamischen Ländern; an der Unterdrückung der Frau; an Genitalverstümmelungen, Kinderheiraten, Amputationen und Todesstrafen; an seiner wirtschaftlichen wie wissenschaftlichen Rückständigkeit; an Einparteiensystemen und totalitärem Anspruch; an Fatwas und Anschlägen; an seinem Hass auf jede fremde oder freiheitliche Kultur; und besonders am Schweigen der ‚friedlichen Mehrheit’ zu all diesen Dingen.

Der rein empirische Ansatz würde nicht nur sinnlose Koran-Exegesen beenden; ebenso liefert er den richtigen Maßstab für die blutigen und inhumanen Phasen des Christentums. Dass es sie gab, ist unbestritten, und es gab sie eben trotz der schönen Bergpredigt. Doch auch diese hatte in jenen Zeiten für das tatsächlich gelebte Christentum so wenig Bedeutung wie die Barmherzigkeits-Suren für den tatsächlich gelebten Islam der Gegenwart. Und wie man heute Hexenverbrennung, Inquisition und Zwangsmissionierung bekämpfen müsste, und sogar generell das Christentum in seiner damaligen Form als totalitäre Ideologie, so gilt dies nun für den totalitären, blutigen Islam unserer Zeit.

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Kategorien:Islam, Kriminalität