Politik

Der Irrsinn geht weiter

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Neues vom Asylwahnsinn

Was macht eigentlich Bodo Ramelow; der Ministerpräsident Thüringens, seines Zeichen ein Linker und strammer Verfechter der irrsinnigen Willkommenskultur?

Von Albrecht Krenbauer

Vor einem Jahr (September 2015) rannte er aufgeregt auf dem Saalfelder Bahnhof herum, brüllte lautstark „Inschallah“ durch ein eigens dafür mitgebrachtes Megaphon und sprach vom schönsten Tag seines Lebens.

Noch im März 2016 wollte Ramelow bis zu 2.000 Flüchtlinge aus Idomeni holenlassen. Wahrscheinlich ging es ihm nicht schnell genug mit dem Volksaustausch in Thüringen.

Seit Februar 2016 kommen allerdings auch ganz neue Töne aus Thüringens Staatskanzlei: Der Ministerpräsident befürchtet, dass dem Land Thüringen wegen der Flüchtlingskrise eine (finanzielle) Handlungsunfähigkeit drohe (siehe Epoche Times)

Was hat ihn, den Willkommenskultivierer, denn zu dieser Erkenntnis getrieben? Das Einholen durch die Realität? Tja, so ein Erwachen kann schmerzhaft sein. Aber keine Sorge, „Wir schaffen das!“ Aber immerhin, er spricht nach wie vor von Flüchtlingen und von Flüchtlingskosten; weiterhin die Augen davor verschließend, dass wir es in hohem Maße nicht mit Flüchtlingen zu tun haben und diese ganze Invasion nur zu einem ganz geringen Teil tatsächlich mit Asyl im ursprünglichen Asyl-Sinne zu tun hat(te). Die sogenannte Flüchtlingskrise ist auch keine Krise, die durch „Flüchtlinge“ ausgelöst wurde – wie dieses Wort vermuten lässt; diese Krise haben unsere eigenen Eliten heraufbeschworen: Sie spalten damit ein ganzes Land; machen eine ohnehin auf wackligen Säulen stehende Demokratie beinahe zur Diktatur und machen aus Medien, die eigentlich einen Informationsauftrag haben manipulierende Erziehungsanstalten für (oder besser gegen) mündige Bürger sowie gegen alternative Parteien und Medien; Meinungs- und Medienterror sowie Denunziation blühen so stark wie seit der DDR oder dem Dritten Reich nicht mehr.

Und jetzt stellt sich (auch noch ein linker) Ministerpräsident hin und sagt im Interview gegenüber dem Südwestfunk, Zitat: „Wir steuern eigentlich darauf hin, dass wir am Ende nächsten Jahres überhaupt nichts mehr haben. Dass wir jede Handlungsfähigkeit verlieren. Die Zusagen des Bundes an die Länder im Asylpaket sind völlig unzureichend.“ Ich stelle mir gerade vor was passiert wäre, wenn das von Sarah Wagenknecht gekommen wäre. Was hat man sie in der Vergangenheit innerparteilisch und medial ausgepeitscht, nur weil sie realistisch und mit Blick auf die mittlerweile nicht mehr zu beschönigenden oder zu verheimlichenden Folgen dieses Asyl-Irrsinns die Flüchtlingspolitik kritisierte.

Nun gut, Ramelow kritisiert ja nicht per se die Flüchtlingspolitik der Wir-schaffen-das-Kanzlerin und ihres Gefolges mit dem von linksrotgrünem Wunschdenken verzuckerten Gehirnen – nein, er kritisiert „nur“ den mangelnden Geldfluss des Bundes in die Länder zur Bewältigung der historischen Chance, aus Deutschland endlich ein wunderschönes, buntes Land zu machen. Seine grüne, thüringer Politikerkollegin im Bundestag („KGE“) ist ja ebenfalls der Meinung, dass „sich Deutschland verändern werde, und sie sich darauf freue“. Nur ist eben ohne Moos nix los – auch hier, wo so viele „gute Menschen“ an der Veränderung Deurtschlands mitwirken wollen, scheint ohne Geld nix zu laufen. So eine Schei…e aber auch. Der Bund überweist also zu wenig beziehungsweise hält Versprechen von Zusagen nicht ein. Von den von Thüringen eingeplanten knapp 470 Millionen Euro werden laut Bodo Ramelow nur etwa 22% vom Bund gegenfinanziert. Ja, was hat denn Ramelow geglaubt? Wenn Gelder überhaupt fließen, dann versickern sie unkontrolliert in den Kanälen der Asylindustrie. Ich sage bewusst, WENN Gelder fließen, falls…! Denn zuallererst hält der oberste Kassenwart der Nation, die graue Eminenz des Bundestages, das Geldsäcklein zu. Es gilt die schwarze Null zu retten, die mit anvisierten über 22 Milliarden Euro zur Bewältigung der Flüchtlingskrise nur für die Jahre 2015 und´16 eigentlich utopisch ist und real nicht zu retten ist. Aber Merkel schafft das, und Schäuble schafft das auch. Und darüber wundert oder beklagt sich Bodo Ramelow? Wer im Vorfeld schon Eins und Eins zusammenzählte, der dürfte sich eigentlich nicht wundern.

Interessant ist allerdings die eher einem krankhaften Reflex als einer realistischen Einschätzung ähnelnde Schlussfolgerung aus der Tatsache, dass unser Asyl-Irrsinn nicht zu finanzieren ist: Bei einer (der letzten) Abstimmungen über eine Asylrechtsverschärfung im Bundesrat (nämlich genau genommen im Februar) hatte sich das von Rot-Rot-Grün regierte Thüringen enthalten. Ganz so viel Realität will man dann doch nicht wahrhaben.

P.S.: Ein Gag am Rande oder ein Treppenwitz des Asyl-Irrsinns? Flüchtlinge machen Urlaub – und zwar zum Teil in den Ländern, aus denen sie geflohen sind!

Wie DIE WELT berichtet, „kehren Asylsuchende zu Urlaubszwecken vorübergehend in jenes Land zurück, aus dem sie offiziell geflüchtet sind. Das ergaben Recherchen der „Welt am Sonntag“. Die Zeitung erfuhr von anerkannten Asylbewerbern, die arbeitslos gemeldet sind und für kurze Zeit in Länder wie Syrien, Afghanistan oder den Libanon reisten. Anschließend kommen sie wieder nach Deutschland.“

Definition Urlaub: Urlaub ist die bezahlte Freistellung zur Wiederherstellung und zum Erhalt der Arbeitskraft. Gesetzlich geregelt ist dies im Bundesurlaubsgesetz. Es gibt Erholungsurlaub, Sonderurlaub, sonstige Freistellungen und unbezahlten Urlaub.

Welche Form von Urlaub, so frage ich mich, kommt wohl bei den Asylsuchenden zum Tragen, die ausgerechnet in dem Land Urlaub machen, aus dem sie angeblich geflohen sind? Urlaub von was überhaupt? Von Deutschland? Urlaub vom Streß? Urlaub vom verkorksten Sommer? Und wer bezahlt den Urlaub beziehungsweise die Reise? Der Asylant selbst? Von was? Der deutsche Steuerzahler? Wenn ja, warum?

Urlaub vom verkorksten Sommer würde manche Hartz-IV-Familie auch gern machen – zum Beispiel thüringer Hartz-IV-Familien, um beim obigen Thema Thüringen zu bleiben. Manche arme Familie Deutschlands würde nicht einmal so weit weg wollen; die wäre froh, wenn sie überhaupt mal verreisen könnten. Schlicht und ergreifend undenkbar ist das für manche deutsche Familie, egal ob es sich um eine Hartz-IV-Familie handelt oder ob es der im prekären Arbeitsverhältnis stehende Familienvater oder die alleinerziehende Mutter ist. Aber auch diese Menschen schuften mit für die Finanzierung dieses Asyl-Irrsinns – eines Irrsinns, aus dem die Asylsuchenden sich selbst in den Urlaub verabschieden und in die Fluchtländer zurückkehren. Man kann hier eigentlich nur noch mit dem Kopf schütteln.

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Kategorien:Politik, Volksbetrug