Islamisierung

Das Demografie-Märchen der Bundesregierung!

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Flüchtlingspolitik & der verschwiegene Umbau des Neuen Deutschland (2)

„Das Demografie-Märchen der Bundesregierung!“ Ehemaliger tschechischer Präsident nennt es lächerlich! Helmut Schmidt warnte davor!

Von Guido Grandt

Bundesjustizminister Heiko Maas schwadronierte gestern im Polit-Talk von Maybrit Illner davon, dass Zuwanderung das Demografie-Problem Deutschlands (teilweise) lösen würde. Doch stimmt das auch? Mitnichten, behaupte ich!
Die Politiker werden nicht müde ihrem in der Flüchtlingsfrage immer skeptischer werdenden Volk zu erklären, dass die Zuwanderung vor allem aus demografischen Gründen wichtig und nötig sei. Beispielsweise Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles, die dahin gehend von einem großen Gewinn und angesichts des demografischen Wandels von einem Segen spricht. Ebenso Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. „Denken wir auch daran, die demografische Entwicklung ist das mit Abstand größte Strukturproblem für unser Land, für die Wirtschaft und für die sozialen Sicherungssysteme“, gibt er zum Besten. „Ich weiß gar nicht, wie wir damit klarkommen wollten ohne Zuwanderung. Wir brauchen also Zuwanderung (…)“ Freudig stimmen die Medien in diesen Sirenengesang mit ein. „Die Neuen verjüngen rasant die Gesellschaft“, meint etwa Stern-Kommentator Hans-Ulrich Jörges. „Über die Hälfte der Asylbewerber ist unter 25 Jahre – bei den Deutschen nur knapp ein Viertel.“ Deshalb bräuchte die „personell zunehmend ausgezehrte Wirtschaft“ auch „die Neudeutschen“. Deutschland könne von der Zuwanderung nur gewinnen. Moralisch, wirtschaftlich und kulturell stärker werden denn je. „Deutschland wird zum Schmelztiegel der Kulturen: jünger, klüger, lebendiger.“

Aber stimmt das wirklich? Der ehemalige tschechische Präsident Václav widerspricht dem fundamental: „Die Annahme dieser Politiker, allen voran Herrn Gauck und Frau Merkel, dass aus den Migranten motivierte, intelligente, gebildete und sofort einsatzbereite Arbeitskräfte werden, welche die alternden deutschen Arbeitnehmer ersetzen könnten, ist geradezu lächerlich.“

Zudem würde das im Widerspruch zu allen Erfahrungen stehen, die Deutschland mit Zuwanderern und Gastarbeitern gemacht habe.

Und wer erinnert sich heute noch an die 2005 von Altkanzler Helmut Schmidt gesprochenen Worte, dass Zuwanderung als Mittel gegen die Überalterung nicht in Frage komme? „Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht, schaffte nur ein zusätzliches dickes Problem“, sagte er damals.

FAZ-Autor und Washington-Korrespondent Winand von Petersdorff stimmt dem zu. „Fadenscheinig ist das Pro-Migrations-Argument, die Einwanderer und Flüchtlinge befreiten die deutsche Gesellschaft vom Los der Vergreisung.

Wer so etwas verbreitet, will vermutlich lieber nicht, dass man mal nachrechnet“, schreibt er. „In dem sehr theoretischen Fall, dass Deutschland eine Million 25-Jährige ins Land ließe, würde das Durchschnittsalter der Deutschen von 43 auf 41 Jahre sinken. Das ist nicht der große Durchbruch.“

Das meint auch Jörn Quitzau, Ökonom beim Bankhaus Berenberg. „Hoffnungen, die aktuelle Flüchtlingswelle könnte die wirtschaftlichen Folgen des demografischen Problems in Deutschland nennenswert lösen, werden sich wohl als Illusion erweisen.“

Denn die Krisen dieser Welt ließen ganz überwiegend andere Menschen wandern als die, die von den alternden Industrienationen benötigt würden, gibt er zu bedenken.

Migration von Flüchtlingen aus anderen Ländern oder aus EU-Staaten können den Bevölkerungsrückgang zwar ausgleichen und den Rückgang der Erwerbstätigen abmildern.

Aber eine Überalterung der Gesellschaft nicht ausgleichen. Um den Alterungstrend umzukehren, müssten jährlich zwei Millionen Einwanderer kommen, rechnet der Demograf Herwig Bürg vor.

Ein weiterer Aspekt ist hinsichtlich der Lösung der Demografie durch Einwanderung wichtig. Paul Collier, Professor für Ökonomie, Direktor des Centre for the Study of African Economies an der Universität Oxford meint, dass eine solche voraussetze, „dass Einwanderer den Abhängigkeitsquotienten verringern, das heißt, weil sie jung und erwerbstätig sind, beheben sie das durch die wachsende Schicht einheimischer Rentner geschaffene Ungleichgewicht.

Aber arbeitende Migranten haben sowohl Kinder als auch Eltern.“ Einwanderer aus einkommensschwachen Ländern hätten in der Regel unverhältnismäßig viele Kinder. Collier gibt zu bedenken, dass beispielsweise 1997 in Großbritannien nur 12 Prozent der Einwanderer kamen, um zu arbeiten. „Bezieht man sowohl Kinder als auch Eltern in die Rechnung ein, besteht nicht der geringste Grund anzunehmen, Einwanderer würden den Abhängigkeitsquotienten auch nur zeitweise verringern.“

Er verweist dabei auch auf den dänischen Ökonomen Torben Andersen, der untersuchte, wie sich die Migration auf großzügige Sozialsysteme wie die skandinavische und auf deren Zukunftsfähigkeit auswirkt.

„Sein Befund: Die Migration stützt sie keineswegs ab, sondern macht sie aufgrund der Kombination aus höheren Abhängigkeitsquotienten und geringerer Qualifikation von Migranten untragbar“, so Collier.

Fortsetzung folgt!

Teil 1


Quelle

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