Politik

Trump – oder die Rache an „denen da oben“

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Der „unmögliche Kandidat“ hat also gewonnen. Noch dazu ziemlich klar gegen eine vom Establishment und den US- Qualitätsmedien gepushte Hillary Clinton. Auch die Meinungsforscher, die mit dieser Wahlnacht imagemäßig auf die Glaubwürdigkeit von Globuli- Vertreter im Shopping- TV reduziert worden sind, machten bei diesem Spiel mit: „The Donald“, der vulgäre, grapschende Ausländerhasser hätte keine Chance gegen die geschniegelte Ex- Außenministerin.

Ein schwerer Irrtum, Donald Trump ist nämlich eins: authentisch, mit all seinen vielen Fehlern. Und er war trotz seiner recht widerlichen Überheblichkeit, trotz seiner vielen erschütternd dummen Sager noch immer für eins gut genug: nämlich für die Rache der breiten Masse, der Tausenden Truckfahrer, Verkäufer, Büroangestellten an „denen da oben“.

Der Wahlerfolg des schrägen US- Millionärs sollte auch in Österreich bei den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP die Alarmglocken laut schrillen lassen: Nach dem Brexit- Votum ist dies nun bereits der zweite große Fall binnen weniger Monate, in dem gegen eine offiziell verordnete Vernunft entschieden wird.

Dieser neue Mut einer bisher stillen, ganz „brav“ traditionell wählenden Masse (trotz aller Bedenken gegen einen vielleicht sogar gefährlichen Kandidaten), am Tag der nächsten Wahl die Gesellschaft umfassend ändern zu wollen, ist auch bei uns spürbar. Wie stark dieses Aufbegehren gegen eine viel zu platt befohlene „Political Correctness“ sein wird, zeigt vielleicht auch der 4. Dezember, der Tag der Hofburg- Wahl.

Diese Entwicklung sollte aber nicht nur den bereits etwas abgehobenen Silberrücken in der Bundesregierung und auch in der Stadt Wien eine Warnung sein, sondern auch all jenen Kommentatoren in diversen Qualitätsmedien, die uns allen ständig mit dem erhobenen Zeigefinger befehlen, was wir zu denken und was wir noch alles zu tolerieren hätten.

Liebe „neobiedermeierliche Moralapostel“ : Die Mehrheit der Bevölkerung entscheidet, wer wie regiert. In den USA und bei uns. Das nennt sich Demokratie.


EoE – Nichts als die Wahrheit

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Die Leitmedien hatten in der Breite sehr einseitig Pro-Clinton berichtet und es wird spannend zu beobachten sein, wie sie jetzt zurückrudern und vor allem, was nun mit der skandalbehafteten Hillary Clinton geschehen wird?

EoE – Bye Bye Hillary

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Entscheidend für den deutlichen Vorsprung Trumps gegenüber Clinton waren wohl die klassisch demokratischen Staaten Ohio, Iowa und Florida, welche von Donald Trump gedreht wurden.

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Trumps Plan für „erste 100 Tage“: Steuern senken, Kriminelle abschieben, Obamacare abschaffen

Donald Trump ist neuer US-Präsident. Das bedeutet Veränderung. Sein Plan für die ersten hundert Tage im Weißen Haus sieht vor: Sofortige Abschiebung von 2 Millionen Kriminellen, Handelsabkommen kündigen, und Zahlungen zur Bekämpfung des Klimawandel einstellen und vieles mehr.

Nachdem sich Trumps Sieg abzeichnete, drehten zahlreiche Börsen ins Minus. Der Goldpreis ging nach oben. Der Ölpreis fiel um über drei Prozent und die mexikanische Währung Peso stürzte dramatisch ab. Viele Anleger hatten auf einen Sieg der Demokratin Hillary Clinton gehofft, der Kontinuität bedeutet hätte.

Was Trump ankündigte

An seinem ersten Tag werde er Amtszeit-Begrenzungen für Kongressmitglieder vorschlagen, bei einigen Bundesbehörden einen Einstellungsstopp verhängen und dafür sorgen, dass Ex-Regierungsmitglieder nach ihrem Amtsausscheiden nicht einfach zur Lobby-Arbeit übergehen können. Außerdem soll der Bürokratie Einhalt geboten werden, indem für jede neue Regulierung auf Bundesebene zwei bestehende gestrichen werden. Die berichtete das „Wallstreet Journal“.

Trump sagte, dass er sofort damit beginnen würde, seine Handelsagenda umzusetzen: Die nordamerikanische Handelsvereinbarung „Nafta“ solle neu verhandelt werden, den Transpazifischen Handelspakt (TPP) will er fallenlassen.

Außerdem werde er das Finanzministerium auffordern, China als Währungsmanipulator zu brandmarken. Einwanderung aus Staaten, die er für „terroranfällig“ hält, soll gestoppt werden. Kriminelle illegale Einwanderer sollen im großen Stil deportiert werden. Wer bei der Rückkehr in die USA erwischt wird, soll mindestens 2 Jahre ins Gefängnis. Die „BBC“ berichtete weiter: Staaten, die sich weigern, ihre abgeschobenen Bürger wieder aufzunehmen, sollen bestraft werden. Die USA soll ihnen die Visa-freie Einreise verweigern.

Alle Zahlungen, an UN-Programme zur Bekämpfung des Klimawandels sollen gestoppt werden, die Gelder sollen stattdessen in die Sanierung der US-Infrastruktur fließen. (Anm. der Red.: Trump glaubt nicht an einen von Menschen verursachten Klimawandel und hält ihn für die Erfindung einer Lobby. Hillary Clinton nutzte Klimawandel und erneuerbare Energien als großes Wahlkampfthema.)

Außerdem stehen auf Trumps Agenda für die ersten 100 Tage die Aufhebung des Obamacare- Gesundheitsrechts und Steuersenkungen.

Das amerikanische Volk hat einen Schlussstrich gezogen

Nachdem sich der Wahlsieg Trumps abzeichnete, sind Clintons Unterstützer schockiert. „CNN berichtet aus der Wahlkampfzentrale von Clinton, dass die Demokraten in Schock sind, viele weinen, viele flüchten aus der Wahlkampfzentrale. Sie waren sicher, Hillary Clinton würde sehr schnell gewinnen. Viele sind wirklich sprachlos“, berichtet der Finanz-Blog Bachheimer.com, der auch schreibt, viele Demokraten könnten nicht glauben, dass dieses Ergebnis real ist.

FOX-Kommentator Sean Hannity von den Republikanern kommentiert wie folgt: „Das ist nicht kompliziert. Das amerikanische Volk hat gesprochen und gesagt ‚es reicht‘. Sie sind die Korruption leid, die Lügen der Politiker, die schlechte Wirtschaft. Amerika ist keineswegs in Frieden oder Wohlstand. Millionen Amerikaner leben in Armut. Obama hat die Staatsverschuldung auf 20 Billionen verdoppelt. Das amerikanische Volk hat einen Schlussstrich gezogen und gesagt, wir sind nicht auf dem richtigen Weg.“


Quelle: trump-oder-die-rache-an-denen-da-oben

Quelle: trumps-plan-fuer-erste-100-tage-steuern-senken-kriminelle-abschieben-obamacare-abschaffen

Kategorien:Politik, USA